Gemeinsam gegen Baustaub


Von:  Bundesverband / 12.12.2017 / 10:03 / 35 Tag(e)


Die Bundesministerien für Arbeit und Soziales sowie für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt und wichtige Verbände der Bauwirtschaft beteiligen sich am gemeinsamen Aktionsprogramm „Staubminimierung beim Bauen“ und wollen den Arbeitsschutz nachhaltig verbessern. „Staub war gestern“. So lautet das Motto einer medialen Initiative, die von den beteiligten Institutionen in Berlin vorgestellt wurde. Die Initiative richtet sich an alle am Bau Beteiligten und soll das Image moderner staubarmer Techniken deutlich verbessern.


Die jetzt beschlossenen Maßnahmen gegen Baustaub, beispielsweise der verstärkte Ein­satz staubarmer Maschinen und Werkzeuge, sind aus Sicht der Partner „ein weiterer Meilenstein“, der an die bereits seit Jahren etablierten Aktivitäten und Anstren­gungen der Unternehmen und Ver­bände der Bauwirtschaft anknüpft. Im Weiteren müssten nun gezielt alle am Bau Beteiligten - d.h.  Bauherren, Auftraggeber, Planer, Architekten, Ingenieurbüros, Baustoff­hersteller, ausfüh­rende Betriebe, Nutzer, Baumaschinen- und Gerätehersteller sowie Ver­treter aus Vertrieb und Verleih - eingebunden und mehr für die Gefährdungen der Gesundheit durch Stäube sensibi­lisiert werden. Vorhandene Wissenslücken müssten ge­schlossen werden.  

Nur durch ein abgestimmtes und intensives Vorgehen kann es gelingen, die Gesundheit der Beschäftigten wirksam vor Staub zu schützen. Dabei ist es von ent­scheidender Be­deutung, dass die beschlossenen Maßnahmen für weniger Staub auf Bau­stellen prakti­kabel sind, Akzeptanz finden und auch umgesetzt werden.   

Das Bündnis „Staubminimierung beim Bauen“ ist richtungsweisend. Es demonstriert die Bereitschaft aller Partner des Aktionsprogramms, sich in dieser wichtigen Frage ge­meinsam für Fortschritte in der Prävention einzusetzen und damit die Situation auf den Bau­stellen konkret und nachhal­tig zu verbessern. Das Aktionsprogramm baut auf bereits bewährte Aktivitäten der beteiligten Institutio­nen auf. Durch die systematische Koope­ration und Koordi­nierung in den vier Handlungsfeldern Kommunikation, Technik, Ermittlung der Staubexposition sowie Qualifikation soll die Wirksamkeit aller Einzelmaßnahmen gestei­gert werden.

 

Die Partner des Aktionsprogramms haben erste gemein­same Medien vorgestellt. Dieses ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Vision der „staub­armen Bau­stelle“ Wirklichkeit werden zu lassen. Wie hervorgehoben wird, sind weitere Part­ner aufgerufen, sich an dem Bündnis zu beteiligen. Ein Branchenportal bündelt alle Aktivitä­ten und Handlungshilfen und ist unter www.bgbau.de/staubarm-bauen erreichbar.

 

Partner des Aktionsprogramms „Staubminimierung beim Bauen“

 

Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Bundesfachabteilung Feuerfest- und Schornsteinbau im Hauptverband der Deutschen Bau­industrie

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Bundesverband Holz und Kunststoff, Bundesinnungsverband für Tischler/Schreiner, Drechsler und BaufertigteiImonteure

Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, Bundesinnungsverband des deutschen Maler- und Lackiererhandwerks

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Fachverband Reinigungssysteme des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik

Umweltbundesamt

Zentralverband Deutsches Baugewerbe

Zentralverband der Deutschen Elektro- und lnformationstechnischen Handwerke (ZVEH)

Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V., Fachverband Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik

Zentralverband Parkett- und Fußbodentechnik, Bundesinnungsverband Parket- und Boden­leger

VDSI Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit

ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.

ZVSHK Zentralverband Sanitär Heizung Klima


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